Grammatikstübchen

Grammatikstübchen

In meinem kleinen Grammatikstübchen gebe ich kurze Erklärungen zu sprachlichen Phänomenen.

Hierbei beschränke ich mich nicht auf reine Grammatikregeln, sondern gebe auch einen Überblick zu anderen relevanten Themen für Autoren.

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Wie wird man eigentlich Lektor?

LektoratPosted by Mara Tue, July 11, 2017 18:43:30


"Lektor/in" ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Daher sollte man sich gut ansehen, wem man sein Manuskript anvertraut.

Es gibt mehrere Wege, wie man Lektor/in werden kann. Ich hatte in meinem Lehramtsstudium Deutsch als Hauptfach, also Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft. Das alleine befähigt jedoch niemanden dazu, Bücher zu lektorieren.
Ich habe die deutsche Sprache immer schon geliebt. Als Schülerin habe ich so ziemlich als einzige wirklich gern die Sekundärliteratur gelesen, auch in meiner Freizeit. Mich faszinieren sprachliche Phänomene und ich diskutiere gerne mit Gleichgesinnten über eine bestimmte Ausdrucksweise.
Während meines Studiums haben mich einige Kommilitonen um Hilfe bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten gebeten. Ich habe ihre Arbeiten immer gerne korrigiert und alles, was ich nicht wusste, sofort nachgeschlagen.
Nach meinem Examen habe ich eine Stelle als Redakteurin bei einem regionalen Magazin angetreten. Hier habe ich vor allem gelernt, Werbetexte zu verfassen und diszipliniert und kundenorientiert zu arbeiten. Mir hat das Korrekturlesen der Druckdatei vor der Abgabe immer am meisten Spaß gemacht.

Nebenbei habe ich für einige Webdesigner und befreundete Autoren Texte korrekturgelesen. Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen, diese Dienste auch fremden Autoren und Studenten anzubieten. Anfangs war ich sehr vorsichtig, weil ich nicht wusste, ob meine Kenntnisse ausreichen. Daher habe ich sehr viele Fälle nachgeschlagen, Bücher zum Thema gelesen und mich mit anderen Lektoren ausgetauscht. Dabei habe ich gemerkt, dass ich mich auf mein Sprachgefühl verlassen kann. Viele Regeln musste ich auch einfach lernen. Dennoch überprüfe ich bis heute jeden einzelnen Fall, bei dem ich mir unsicher bin.

Mittlerweile habe ich sehr viele wissenschaftliche Arbeiten und belletristische Texte korrigiert und durch diese Erfahrung eine große Sicherheit erworben. Dennoch bin ich bestrebt, mich immer weiterzubilden.

Ich biete interessierten Autoren grundsätzlich ein kurzes kostenloses Probelektorat an, damit sie sehen können, wie ich arbeite. Ich rate allen Autoren, im Zweifelsfall mehrere Probelektorate einzuholen, bevor sie sich für einen Lektor entscheiden. Was meine bisherigen Kunden über mich sagen, findet ihr hier.

Wer sich für den Beruf "Lektor" interessiert, sollte im Normalfall ein geisteswissenschaftliches Hochschulstudium absolvieren und Erfahrungen durch Praktika und Volontariate sammeln. Außerdem muss er viel lesen, ein hervorragendes Sprachgefühl haben und sich eigenständig weiterbilden.
Weitere Tipps gibt es auf der Seite des Lektorenverbands VFLL.








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