Grammatikstübchen

Grammatikstübchen

In meinem kleinen Grammatikstübchen gebe ich kurze Erklärungen zu sprachlichen Phänomenen.

Hierbei beschränke ich mich nicht auf reine Grammatikregeln, sondern gebe auch einen Überblick zu anderen relevanten Themen für Autoren.

Hier geht es zur Hauptseite: syntax-lektorat.de

Grundlegendes zur Formatierung

AutorentippsPosted by Mara Sat, October 17, 2015 20:17:36
Liebe Autoren, mir fällt häufig auf, dass einige von euch die grundlegenden Regeln zur Zeichensetzung und Formatierung eines Textes nicht kennen.

Daher liste ich einfach mal ein paar wichtige Regeln auf (nicht chronologisch):

Direkte Rede kommt in Anführungsstriche. Wenn ergänzt werden soll, wer gesprochen hat, kommt zuerst ein Komma, und dann geht es klein weiter.

Beispiel:
"Ich habe Hunger", sagte das Mädchen.

Wenn auf die wörtliche Rede kein Nachtrag (wie "sie sagte" o.ä.) folgt, kommt das Satzzeichen noch mit in die Anführungszeichen.

Beispiel:
"Ich hasse ihn!" Sie sah mich wütend an.

Nach den Anführungsstrichen kommt kein Leerzeichen, das Wort beginnt sofort.


Es ist wichtig, immer wieder Absätze zu machen. Ein Text, der seitenweise keine Absätze beinhaltet, ist extrem schwer zu lesen.


Ein Text sollte am besten gleich als Normseite verfasst werden.
Was ist eine Normseite?

Es stört das Schriftbild, wenn alles fett gedruckt oder ungewöhnlich formatiert ist.

Drei Pünktchen, die Nachdenken symbolisieren, werden wie ein Wort behandelt, also mit einem Leerzeichen davor und danach.

Beispiel:
"Wenn du mich fragst, dann sind das ... ganz komische Methoden."


Bei Dialogen beginnt man eine neue Zeile, wenn eine neue Person spricht.


"Hast du es dabei?"
"Was meinst du denn?"
"Na, diese Sache, von der wir gesprochen haben!"

Zwischen alle Wörter kommt normalerweise immer nur ein Leerzeichen. Diese Leerzeichen und weitere unsichtbare Zeichen kann man sich mit diesem Symbol bei Word anzeigen lassen:
Tastaturkürzel: STRG+SHIFT+*


Ein Gedankenstrich ist kein Bindestrich, sondern ein längerer "Halbgeviertstrich".

Bindestrich: -
Gedankenstrich: –















Gastbeitrag zum Selfpublishing

AutorentippsPosted by Mara Wed, September 16, 2015 20:48:47

Vor einigen Jahren war es noch eher verpönt, sein Buch selbst herauszugeben. Dem Selfpublishing haftete der Ruf an, der letzte Ausweg zu sein, wenn das mit einem Verlag eben nicht geklappt hat.

Das hat sich mittlerweile geändert. Es gibt hervorragend geschriebene Bücher, die ohne Verlag im Rücken erschienen sind. Sie alle haben jedoch eines gemeinsam: sie wurden lektoriert, haben ein professionelles Cover und werden meist liebevoll und originell in den sozialen Medien beworben.

Daneben gibt es leider eine Fülle an grottenschlechten Texten, die bei Amazon etc. zum Kauf angeboten werden. Diese Bücher nähren den schlechten Ruf der Selfpublisher – verständlicherweise.

Weiterlesen unter: katharinamunz.wordpress.com



Druckkostenzuschussverlage

AutorentippsPosted by Mara Wed, August 12, 2015 11:03:34
Da es mir ein großes Anliegen ist, möchte ich noch einmal deutlich sagen: Ein Autor zahlt nicht für seine Veröffentlichung, er wird bezahlt!

Ein Verlag, der vorgaukelt, an der Qualität eines Manuskripts interessiert zu sein, dem Autor aber das Lektorat in Rechnung stellt oder eine Beteiligung an den Druckkosten verlangt, ist nicht seriös.

In diesem Fall würde ich dazu raten, sich weiterhin bei seriösen Verlagen zu bewerben oder selbst zu publizieren.

Weil es so schön passt: